In schwierigen Situationen Lösungen erkennen.

Manchmal passiert es, dass man von einer Art Schicksalsschlag überrascht wird, viele habe es schon mal erlebt und wissen genau, wie betroffen man dabei sein kann. Ich spreche von schwierigen Situationen im Leben, vielleicht Krankheit, Unfall, berufliche Veränderungen, Tod einer nahestehenden Person, vielleicht aktuell Verlust des Aktienvermögens und einiges mehr. Was jetzt meist passiert, ist ein völliger Energieverlust, man klebt am Problem und fragt sich, warum gerade ich, warum passiert so etwas mir, was habe ich denn falsch gemacht.

In meinem Leben habe ich auch schon manchmal vor so einem Berg Probleme gestanden und wusste nicht, wie ich da rauskomme. Ich wusste auch nicht, dass ich letztlich der Verursacher dieser Probleme selbst war und auch nicht wie ich da möglichst schnell rauskomme.

Ich habe mich seinerzeit dem Problem hingegeben, meine Gedanken wurden völlig vom Problem besetzt und ich konnte an nichts anders mehr denken. Ich weiß, Einigen ging oder geht es manchmal genauso. Wenn mir einer in solch einer Situation gesagt hätte, dass ich mir das selbst in mein Leben gezogen habe, hätte ich gar nichts verstanden. Ich hätte womöglich gar nicht hingehört oder vielleicht sogar überreagiert. Nach einigen Tagen bohrende Gedanken ist es dann meist trotzdem besser geworden.

Heute weiß ich glücklicherweise, dass meine Gedanken von gestern die Ereignisse heute gestalten. Ich weiß auch, dass je länger man Problemdenken Raum und Zeit gibt, desto mehr neue Probleme erzeuge ich nach dem Gesetz der Anziehung. Es ist also wichtig, dass man so schnell wie irgend möglich wieder in eine positive Gefühlslage kommt.

Der wichtigste Schritt ist, dass ich zulasse, dass ich mir die Situation selbst in mein Leben gezogen habe, um zu lernen und zu wachsen. Wenn ich das verstanden habe und somit die alleinige Verantwortung übernommen habe, ist es schon viel einfacher. Wenn ich nun das Problem angenommen habe, kann ich es auch loslassen. Übrigens kann ich nur Dinge loslassen, die ich auch angenommen habe. Somit ist die Annahme mit der wichtigste Schritt.

Wenn ich mir das Problem selbst in mein Leben gezogen habe, dann ist der nächste Schritt herauszufinden, was ich draus lernen kann. Jetzt beginnen die Gedanken sich vom Problem weg, auf eine Lösung auszurichten. Jetzt gelingt es leichter, die Lösung zu erkennen, neue Wege tun sich auf und das Leben hat mehr und mehr Raum sich weiter zu entwickeln. Du bekommst neue Energie und Kraft und kommst in Bewegung.

Anstelle von Gedanken wie:

  • Warum gerade ich – besser: Welche neuen Möglichkeiten habe ich jetzt?
  • Was habe ich nur falsch gemacht – besser : Was kann ich in Zukunft besser machen?
  • Warum ist das mir passiert – besser: Was kann ich aus dieser Situation für mich lernen?

Überlege Dir, in welchen Situationen Du zum letzten Mal glücklich warst? Wie möchtest Du es in der Zukunft haben. Über was kannst Du dich gerade jetzt freuen?

Eines ist klar, nach jedem Regen kommt auch wieder Sonnenschein und indem Du Deine Gedanken darauf ausrichtest, kommt er eben schneller und die Sonne scheint wärmer.

Übernimm die Verantwortung für Dein Leben und genieße im Hier und Jetzt.

Ein Gedanke zu „In schwierigen Situationen Lösungen erkennen.

  1. Hat man das beschriebene Prinzip erst einmal erkannt, ist es gar nicht mehr so arg schwer vom problemorientierten Denken zum lösungsorientierten zu gelangen.

    Früher ging es mir wie den meisten Menschen. Mit jedem Problem wurde ich in meiner Meinung bestärkt es ohnehin nie zu etwas zu bringen, nie erfolgreich sein zu können. Mit der Erkenntnis dass dies der falsche Weg ist, kam auch gleich der richtige Weg in Sicht.

    Je mehr ich an mir arbeite, desto schneller komme ich heute bei Rückschlägen oder Problemen aller Art wieder vom Problemweg auf den Lösungsweg. Und je schneller ich das schaffe, desto schneller kommen auch die Lösung und neue Erfolge in Sicht.

    Wobei in meinem Fall nicht nur das Denken eine Rolle spielt, sondern auch das richtige Umfeld – aber auch das schafft man sich zumeist erst nach der Erkenntnis …

    Gerhard Zirkel

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